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  • Luisa Schiffmann

Warum Recycling-Papier einen Unterschied macht

Es ist ja allseits bekannt, dass ein zu hoher Papierkonsum nicht gerade förderlich für den Umweltschutz ist. Es ist aber nicht ganz richtig, die Papierindustrie insgesamt über einen Kamm zu scheren und zu behaupten, das Verwenden von Papier generell sei schlecht.

Warum ist Papier grundsätzlich nicht nachhaltig? Da Papier aus Holz gewonnen wird und dieses ein nachwachsender Rohstoff ist, ist es an sich umweltfreundlich.

Jedoch ist die Art und Weise, wie dieses Holz gewonnen und anschließend zu Papier weiterverarbeitet wird nicht nachhaltig. Zur Papierproduktion werden die Holzfasern mit Chemikalien versetzt, es werden große Mengen an Prozesswasser frei und es wird sehr viel Energie benötigt. Die Produktion selbst ist daher vor allem verantwortlich für Emissionen und hohen Energieverbrauch. Zudem entsteht viel Abfall.¹


Recyclingpapier dagegen ist eine Wiederverwertung von Altpapier, Pappe und Karton. Es wird in Wasser in seine einzelnen Papierfasern zerlegt, gereinigt, entfärbt und anschließend zu neuem Papier gepresst. Dafür muss weder neues Holz gewonnen und viel weniger intensiv gebleicht werden. Es muss im Vergleich zu Frischfaserpapier nur die Hälfte an Energie und nur ein Siebtel bis ein Drittel der Wassermenge verwendet werden.²


Ich verwende daher für meine Produkte ausschließlich Recyclingpapier. Die meisten meiner Papeteriewaren sind auf Recyclingpapier gedruckt, das mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel"³ ausgezeichnet ist, gedruckt. Mehr dazu könnt ihr in den Produktbeschreibungen nachlesen.


Eure Luisa

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